Inquisitor: Barbarossa IV

Mission 1 : Der Absturz

Einleitung

Inq„Barbarossa IV. Grüne Wiesen, idyllische Landschaften und eine friedliche Umgebung. Ergreifen Sie jetzt ihre Chance ein neues Leben aufzubauen, eine eigene Farm zu gründen und ihren Beitrag für das Imperium zu leisten.“ Hubertus knüllte den Flyer zusammen und lies ihn unter dem Sitz verschwinden. Mit solchen Versprechungen wurden gutgläubige Bürger des Imperiums in die Knechtschaft gelockt. So wie er selbst. Die Straßen der Hauptstadt waren schon lange nicht mehr sicher. Die Agrarproduktion wurde von den örtlichen Konzernen komplett übernommen. Der Einsatz von Chemikalien, um den Boden schneller auszubeuten, zeigte seit Jahren seine Wirkung. Aus dem Fenster des Aquila lies sich die Zerstörung gut überblicken. Und die Wildnis schien täglich an Boden zu gewinnen. Der Kriegsveteran war erst einige Tage auf dem Planeten, bereute seine Reise hierher aber bereits am ersten. Nach der großen Enttäuschung wollte er den Rest der Zeit in Alkohol ertränken, bis er eine Möglichkeit gefunden hatte, wieder zu verschwinden.

Der Einberufungsbefehl dieses Inquisitors war seine Rettung. Nun saß er zusammen mit einem Haufen Grünschnäbeln, Halunken und – der Imperator bewahre – Mutanten in diesem Aquila und befand sich auf dem Weg nach Saleph Omega, einer der wenigen großen Städte auf Barbarossa. Von seinen Mitreisenden würden wohl nur wenige das Aufnahmeritual überleben, deswegen machte er sich nicht die Mühe, sie genauer zu betrachten. Er strich eine Falte von seiner roten Uniform und widmete sich wieder der zerstörten Landschaft unter sich.

Vielleicht war der Einberufungsbefehl aber auch sein Untergang. Gerade als er dabei war einzunicken, wurde er von einem Knall hochgeschreckt. Auf der rechten Seite, wo eben noch ein Mutant saß, klaffte jetzt ein Loch und gewährte ihm einen noch besseren Blick auf die grünen Wiesen Barbarossas. Mit einem Ächzen begann sich der Aquila zu drehen und raste Richtung Boden. Grün und Blau wechselten sich ab, doch das letzte, dass Hubertus sah, war schwarz.

Ensemble

Roland Carver
Alessia Caro
Optimus
Die Schwester

Handlung

Der Kroot beobachtete, wie der Aquila auf die Erde zuraste, aufschlug und Wrackstücke und Körperteile durch die Gegend schleuderte. Der Staub legte sich und er wollte sich gerade vom Ort des Geschehens zurückziehen, als er Bewegungen in den Trümmerstücken wahrnahm. Es gab Überlebende? Das konnte und durfte nicht sein. Er pfiff und gab seinen Hunden den Befehl zum Angriff.


Wie durch ein Wunder hatten vier der Insassen überlebt. Nachdem sie sich aus dem Wrack gekämpft und einander wahrgenommen hatten, musterten sie die Umgebung. Es schien noch einen weiteren Überlebenden zu geben. “Die Schwester”, eine Heilerin der Sororitas, endeckte ihn, konnte aber nichts mehr tun. Im Sterben übergab er ihr noch ein Päckchen, das für den Archivar der heiligen Kirche in Saleph Omega bestimmt war. Schließlich beschloss Alessia, Akolythin des Ordo Haereticus, welche in der Hauptstadt neue Schergen für ihren Meister rekrutiert hatte, die Überlebenden zu einer Siedlung zu führen, welche sie in nicht allzu weiter Entfernung ausmachen konnte.

Roland, der Desperado wühlte gerade einen Flachmann aus den Überresten und Ausscheidungen des kürzlich verstorbenen fünften Überlebenden hervor, als er sowohl vom Befehl der Akolythin als auch von Hundegebell aufgeschreckt wurde. Einer der Hunde kam zielstebig auf ihn zu und setzte zum Sprung an. “Worauf habe ich mich da nur eingelassen? Und wie viel Schnaps musste ich letze Nacht schon intus gehabt haben um mich von der Inquisition verpflichten zu lassen?” fragte er sich, zog mit gekonnten Handgriffen seine Revolver und fing den Hund mit einem Kugelhagel in der Luft ab. Mit der selben Leichtigkeit erlegte er auch einige weitere Hunde, bis eine merkwürdige Gestalt erschien und auf ihn das Feuer eröffnete. Ehe er sich versah, ging er zu Boden und wurde von einem der Hunde unten gehalten. Nun war er wie gelähmt vor Angst.

Auch der Rest der Gruppe hatte zunächst Schwierigkeiten der Hunde Herr zu werden. Alessia war noch nicht in vielen Gefechtsituationen gewesen und zu nervös ihre psionischen Energien zu bündeln. Der Imperator musste aber dennoch ein Auge auf sie haben, da sie nicht von einem Monstrum des Warps erschlagen wurde, sondern nur von ihren Kopfschmerzen. Der Veteran Optimus, eigentlich ein Meister des Fernkampfes, litt immer noch unter den Folgen des Absturzes und landete mit seinem Lasergewehr keinen Treffer. Und so kamen die Hunde mühelos bei ihnen an.
Ein zäher Nahkampf entbrannte.

Nachdem sie immer weiter zurückgewichen war, fand Alessia schließlich ihre Selbstbeherrschung wieder, entsann sich ihres Trainings mit dem Kampfstab und begann durch die Reihen der Hunde zu wüten. “Die Schwester” begann unterdessen, die Verletzungen der angeschlagenen Kameraden mit ihrem Nartecium zu heilen. Und der Veteran hielt sich mit Mühe und seinem Gewehrkolben die Hunde vom Leib. Doch die Lage schien immer schlimmer zu werden.
Eine Gestalt tauschte auf, die Alessia als Kroot identifizieren konnte, der merkwürdigerweise die Uniform eines Imperialen Soldaten trug. Er schickte Alessia mit einem gezielten Schuss zu Boden. Gerade, als sie das Ende bereits vor Augen sah, ließen die Angreifer von ihnen ab und zogen sich zurück.

Aus dem Dorf kam eine Gruppe imperialer Soldaten auf sie zu. Ob das weitere Feinde waren? Es stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich um das Bergungsteam handelte, dass vom Dorf aus zum Wrack unterwegs war. Sie heilten die Verletzungen der Gruppe und töteten die Hunde, die noch verletzt auf dem Boden lagen. Sehr zum Ärger “Der Schwester”, welche im vollen Umfang ihrer Barmherzigkeit selbst diese zu heilen gedachte.

Alessia hatte zu ihrem inquisitionellen Eifer zurückgefunden und wollte Sergeant des Rettungstrupp requirieren, welcher stammelnd veruchte dieser Ehre zu entgehen. Gerettet wurde er vom Dröhnen imperialer Motoren, die alle weiteren Gesprächsveruche zunichte machten.


Der Inquisitor blickte auf das Bild der Zerstörung herab, als sein persönlicher Transporter auf dem Boden aufsetzte. Das konnte eigentlich niemand überlebt haben. Und doch sah er dort unten, umringt von einer Schar überfürsorglicher Sanitäter, seine Akolythin Alessia. Der Transporter setze auf und einer der Sanitäter hechtete zur Seite um nicht von der Ausstiegsluke erschlagen zu werden.

Alessia war sichtlich nervös und musste sich bei der Berichterstattung ständig von einem ungepflegten Banditen Hinweise zuflüstern lassen. Nun sie hatte auch allen Grund nervös zu sein. Schließlich war sie hier nur mit 3 neuen Schergen aufgetaucht. Der Inhalt des Berichts war beunruhigend. Es wurde ein Anschlag auf den Aquila verübt und am Boden wurden sie dann noch von einem, als Imperialer getarnten, Kroot angegriffen. Wenn das mal keiner Untersuchung würdig war. Dann noch ein Päckchen für den Archivar der Kirche? Nun es könnte sicher nicht schaden, wenn die Schergen es abgaben, so konnte man die Ekklesiarchie vielleicht etwas in Sicherheit wiegen, bevor sie gnadenlos und unerwartet zuschlugen.

Er befahl seiner Akolythin und den Schergen einzusteigen und versprach dem Sergeant ein Empfehlungsschreiben nach Terra zu schicken. Für seine Mühen. Ober wohl wusste, wo Terra lag?
Dann stieg er ein und sie flogen in den Sonnenuntergang.

View
Mission 2 : Rettet den Archivar

Einleitung

InqGregorius, der 429ste, seines Zeichens erster Archivar der heiligen Kirche von Saleph Omega, kramte hastig einige wichtige Dokumente zusammen. Sein Leben war in Gefahr. Er hatte sich mal wieder Geld geliehen um seiner Spielsucht nachzugehen. Und diesmal schütze ihn der Dekan von Saleph Omega nicht mehr. Er wollte wohl vorsichtig sein, solange Vertreter des Ordo Haereticus vor Ort waren.
Gregorius hatte gerade eine Warnung erhalten, dass die Geldeintreiber auf dem Weg zu ihm waren. Sie würden ihn vielleicht nicht gleich umbringen, aber er würde mit Sicherheit nicht unversehrt bleiben. Aber er wollte es auch nicht darauf ankommen lassen. Er schickte sich gerade dazu an, die Bibliothek zu verlassen, als er von draußen Schritte hörte. Panik kam in ihm auf.

Ensemble

Roland Carver
Alessia Caro
Optimus
Die Schwester

Handlung

Da der Inquisitor es für angebracht hielt, die Kirche etwas zu beruhigen und trotz seiner Anwesenheit in Sicherheit zu wiegen, gab er seinen Schergen den Auftrag das Päckchen, dass sie gefunden hatten, dem Archivar zu übergeben. Dazu mussten sie sie sich auf den Weg zum 2.Distrikt des Kirchenviertel machen. Nach den Strapazen des Absturzes hörte sich das nach einer einfachen entspannenden Aufgabe an.


Zachäus, der Geldeintreiber schlenderte durch die Straßen des 2.Distrikts des Kirchenviertel. Befriedigt stellte er fest, dass die Leute einen respektvollen Abstand zu ihm hielten. Vielleicht lag das auch an Kettenschwert-Karl dessen Kettensäge vom letzen Einsatz noch nicht gereinigt war.
Heute durfte er sich endlich des Archivars annehmnen, der seinem Arbeitgeber, den Rothemden eine Unsumme schuldete. Er würde ihn quälen und um ein paar Körperteile erleichtern, falls er nicht zahlen konnte. Das würde heute eine einfache und entspannende Aufgabe werden.


Die Schergen klopften an die Tür des Archivs. Eine Stimme von drinnen verkündete “Ich bin nicht da!” War der Besitzer dieser Stimme nun dumm, oder hielt er sie etwa für dumm? Die restlichen Schergen traten ein, während der Desperado, den Eingang bewachte.
Der Besitzer der Stimme stellte sich als der Archivar heraus, welcher zunächst abstritt selbiger zu sein. Er schien weiterhin unter Verfolgungswahn zu leiden und faselte ständig etwas von Kultisten. Im Päckschen befanden sich Grundrisse und Schriften über eine Kultstätte unterhalb Saleph Omegas, die aber zum größten Teil verschlüsselt waren. Der Archivar bot sich für die Entschlüsselung an, bat aber um Schutz durch die Inquisition, da allein die Kenntnis über diese Dokumete seinen Tod bedeuten konnten.
Und genau in diesem Moment enddeckte der Desperado auch schon bewaffnete Gestalten, welche die Gegend absuchten. Waren das die Kultisten, vor denen der Archivar solche Angst hatte? Ein Fluchtplan musste her.


Der Desperado sollte die Kultisten auf der einen Seite ablenken, während der Rest über die andere Seite floh. Anfangs schien auch alles gut zu laufen. Der Desperado erregte ihre Aufmerksamkeit und begab sich dann in Deckung. Die Kultisten folgten ihm auch. Bis auf ihren Anführer, der lieber die Statue des Großinquisitors in der Mitte des Platzes in Augenschein nahm.

Unglücklicherweise erschien mit einiger Verspätung der Veteran Optimus auf dem Plan und lief ins Freie, wo er das Opfer eines Kettensägen bewaffneten Kultisten wurde, sowie zweier anderer Kultisten. Aber diese Ablenkung konnte der Desperado nutzen um alle 3 Kultisten auszuschalten, auch, wenn es ihn fast seine letzte Kraft kostete.

Den Anführer der Kultisten, der durch seine Körperfülle zunächst als leichtes Ziel schien, griff die Schwester an, die aber Schwierigkeiten mit ihm bekam, als er sich als kampferprobter Veteran herausstellte. Aber sie sollte Unterstützung durch die Akolythin erhalten, nachdem sie den Archivar in Sicherheit gebracht hatte. Auch zu zweit waren sie ihm kaum gewachsen. Die Schwester ging bewusstlos zu boden und das Ende der beiden schien bereits besiegelt, als die Akolythin den Anführer mit einem Letzten verweifelten Schauer an Psi-Blitzen doch noch außer Gefecht setzen konnte.


Da die Schergen der Inquisition zu allen Schandtaten bereit sind, plünderten sie die Kultisten natürlich ausgiebig und förderten neben etwas zusätzlicher Ausrüstung auch einen Steckbrief zutage, auf dem der Archivar wegen seiner Spielschulden geucht wurde. Scheinbar waren das wohl keine Kultisten…


Zusammen mit dem Archivar schleppten sich die stark verwundeten Schergen zurück ins Hauptquartier der Inquisition und berichteten von dem Vorfall mit den “Kultisten”. Der Inquisitor ließ den Archivar beinahe hinrichten, bis die Akolythin auch die Dokumente erwähnte und die mögliche Hilfe durch den Archivar erwähnte. So sollte ihm nur ein Bein abgenommen werden, was zur Durchführung der Schwester zufiel.

View
Planung im Hauptquartier

Nach einer kurzen Zeit der Erholung rief der Inquisitor die Schergen zu einer Besprechung zu sich. Als sie beisammen waren und er mit seinen drohenden Blicken endlich für Ruhe gesorgt hatte, begann er zu sprechen:

“Schergen, ihr habt gute Abeit geleistet. Euer Überleben und die Informationen nach dem Flugzeugabsturz, sowie das Einfangen des Archivars haben mir neue Möglichkeiten geliefert, dem Bösen, dass sich in Saleph Omega eingenistet hat, das Handwerk zu legen.

Es gibt ein Subjekt, das sich um seine Sicherheit sorgt und uns Informationen über die Auftraggeber des Anschlags liefern kann. Ihr müsst euch unbemerkt mit ihm treffen und sein Wissen in Erfahrung bringen.

Der Archivar konnte nach etwas moralischer Unterstützung bereits Teile der Dokumente entschlüsseln. Er hat etwas über einen Zugang zu den unterirdischen Kultstätten herausgefunden. Unglücklicherweise hat sich in dem Gebäude Abschaum eingenistet. Söldner der Rothemden. Diese müssten wohl zunächst dazu bewegt werden, das Gebäude zu verlassen.

Welche Aufgabe ihr zuerst erfüllen wollt, ist euch überlassen.

Wegtreten!"

View
Mission 3a : Ausräuchern

Einleitung

Zachäus, der Geldeintreiber erhob sich von der Pritsche. Die Wunden schmerzten noch etwas, aber inzwischen konnte er sich wieder bewegen. Diese Schergen der Inquisition würde er schon noch aufspüren und seine Rache bekommen. Durch ihr Eingreifen, waren ihm nicht nur das Geld des Archivars, sondern auch drei seiner Männer verloren gegangen.
Zum Glück hatten sie genug Probleme mit den Kultisten und so hatte sein Boss Garibaldi ihn noch nicht bestrafen können. Wer konnte auch ahnen, dass der Zugang zur Kanalisation für irgendwen interessant sein würde. Aber sobald sich die Kultisten mit dem Verkaufspreis zufrieden geben würden, würden sie sich einen gemütlicheren Unterschlupf zulegen.

Von draußen hörte Zachäus Lärm. Vermutlich kamen die Kultisten endlich.

Ensemble

Roland Carver
Der Berserker
Än Forca
Die Schwester

Handlung

Einer der Eingänge zu den unterirdischen Kultstätten war gefunden worden, aber von einem Trupp der Rothemden bestzt. Also sollten die Schergen diese dazu bewegen den Eingang zu verlassen.

Leider war das Mittagessen im Hauptquartier diesmal nicht das beste und nicht alle SChergen fühlten sich wohl. Glücklicherweise hatte der Inquisitor für solche Fälle noch einige Ersatz-Schergen in der Hinterhand. Und so erhielten der Desperado und die Schwester Unterstützung von einem Berserker-Veteran und einem altgedienten Mitglied der Arbites.

Der Plan war simpel. Sie würden sich in mehrere Gruppen aufteilen, von zwei Seiten angreifen und den Feind so verwirren…

View

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.